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Ernst Klee: Deutsche Medizin im Dritten Reich

Ernst Klee: Deutsche Medizin im Dritten Reich

In seinem medizinhistorischen Enthüllungsbuch schreibt Ernst Klee gegen ein Netz von Vertuschungen an und nennt ca. 750 Personen aus dem Täter-Milieu im weiteren Sinne. Es geht um die Geschichte der "Rassenhygiene" bis hin zu ihren letzten praktischen Konsequenzen in den Mordanstallten Hadamar, Auschwitz, Treblinka etc.

In diesem "Lehrbuch" der NS-Vernichtungsmedizin mit Kapiteln über Psychiatrie, Hirnforschung, Röntgenverfolgung, Blutgruppenforschung und andere Gebiete berichtet Ernst Klee von bisher unbekannten Medizinverbrechen- und Verbrechern, einschließlich deren Nachkriegskarrieren. Er dokumentiert überdies den Stand der genetischen Forschung im NS-Staat bis zu Mengeles "Experimenten" in Auschwitz.

Nach 1945 ging die Geschichte weiter. Die einstigen Protagonisten sahen sich nunmehr missbraucht, geradezu als Opfer des Nationalsozialismus. Einstige Förderer der Vernichtungsmedizin wie die Deutsch Forschungsgemeinschaft (DFG) verharmlosten ihre Beteiligung ebenso wie die einstigen Vordenker und Nutznießer der Naziverbrechen in der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Täter von gestern wurden nach 1945 hofiert, die Opfer noch einmal verhöhnt.
"Wer den Täter nach dem Munde redet, hat kein Ohr für die Opfer.", Ernst Klee.

gebunden, 416 Seiten 9175

Ernst Klee: Deutsche Medizin im Dritten Reich finden Sie unter Wissenschaftskritik.

Buch · 25,00 EURO
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